Auf dieser Seite wollen wir euch ein paar Fragen beantworten, die wir schon öfter gestellt bekommen haben:
Wir sind der Meinung, dass die ÖH für Studierende nicht nur Services anbieten, sondern sich auch politisch für sie einsetzen soll. Viele Themen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Studium zu tun haben, wirken sich in der Praxis ganz konkret auf das Leben von uns Studierenden aus.
Studierende sind massiv von der Teuerung betroffen: Sie müssen ihren Lebensunterhalt finanzieren, leiden unter dem Mangel an fairen Teilzeitjobs und kämpfen mit den hohen Mieten in Hochschulstädten. Zudem braucht es ein hochwertiges und leistbares Gesundheitssystem und ein diskriminierungsfreies Umfeld, um sich voll auf das Studium konzentrieren zu können. Auch der Klimawandel und eine wachsende Wissenschaftsfeindlichkeit betreffen uns direkt.
All diese Dinge lassen sich nicht an der Hochschule selbst ändern, sondern hängen von der Bundespolitik ab. Durch das allgemeinpolitische Mandat können wir lautstark Verbesserungen in diesen Bereichen einfordern. Dabei ist uns wichtig: Wir nutzen dieses Mandat nicht für ideologische Grabenkämpfe, sondern setzen uns sachlich für Themen ein, die einen spürbaren Mehrwert für den Studienalltag bringen.
Die Pflichtmitgliedschaft funktioniert wie eine Solidargemeinschaft, die allen Studierenden für einen sehr geringen Beitrag ein extrem starkes Netz an Schutz und Services garantiert.
Meistens merkt man erst im Laufe des Studiums, wie wichtig dieser Rückhalt ist – zum Beispiel, wenn es im späteren Semester plötzlich Probleme mit Prüfer*innen gibt, eine Lehrveranstaltung fehlerhaft bewertet wird oder beim Studienabschluss Leistungen nicht anerkannt werden. Genau für solche Fälle steht die ÖH mit kostenloser Rechtsberatung und Unterstützung bereit. Auch die automatische ÖH-Unfall- und Haftpflichtversicherung oder der Sozialfonds im Krisenfall rechnen sich für die Gemeinschaft um ein Vielfaches.
Solche Angebote lassen sich nur dann so extrem günstig und unbürokratisch für alle anbieten, wenn der Beitrag auf viele Schultern verteilt ist. Ohne diesen gemeinsamen Rückhalt würden die Kosten für den Einzelnen drastisch steigen. Zudem müsste bei jedem Beratungsgespräch oder Workshop erst einmal eine Kontrolle stattfinden, ob man überhaupt Mitglied ist.
Die gesetzliche Mitgliedschaft sichert die Unabhängigkeit der ÖH und stellt sicher, dass jede*r Studierende ab dem ersten Tag automatisch abgesichert ist – egal, wann im Studium man die Hilfe zum ersten Mal braucht.
Nein, absolut nicht. Unser Wahlkampf wird komplett aus privaten Spenden und Einnahmen von eigenen Veranstaltungen finanziert. Das legen wir auf unserer Website transparent dar.
Woher kommt also der Vorwurf anderer Fraktionen? Politische Mitbewerber*innen behaupten vor Wahlen gerne, wir würden ÖH-Gelder zweckentfremden. Das ist falsch. Was tatsächlich passiert: Viele unserer ehrenamtlichen Funktionär*innen spenden an die Liste, während sie eine Funktionsgebühr von der ÖH beziehen.
Eine Funktionsgebühr ist eine Aufwandsentschädigung, die ÖH-Mitarbeiter*innen für ihre zeitaufwendige Arbeit zusteht, finanziert aus den ÖH-Geldern. Da dieses Geld das private Einkommen der Studierenden ist, steht es ihnen völlig frei, was sie damit tun. Wenn unsere Aktivistinnen ihr privat verdientes Geld in die Hand nehmen, um unsere gemeinsame Kampagne zu unterstützen, zeigt das vor allem eines: wie viel Herzblut und Überzeugung in unserer Bewegung stecken.
Als unabhängige, spendenfinanzierte Fraktion haben wir nur begrenzte Möglichkeiten, alle Studierenden zu erreichen. Konventionelle Wahlwerbung wie Plakate an allen Hochschulstandorten sprengt unser Budget.
Der E-Mail-Newsletter ermöglicht es uns, dir unser Programm und unsere Kandidat*innen direkt vorzustellen. Diese gesetzliche Möglichkeit wird uns (und allen anderen Fraktionen) durch § 6 des Hochschüler*innenschaftsgesetzes (HSG) eingeräumt.
Solltest du diese E-Mails nicht mehr erhalten wollen, kannst du sie ganz einfach in der Fußzeile der jeweiligen E-Mail abbestellen. Damit bekommst du in Zukunft keine Newsletter mehr von uns. Versprochen!
Früher wurden die heutigen Fakultätsvertretungen offiziell „Fachschaften“ genannt. Unser Name steht seit jeher als Symbol dafür, dass wir eine Liste von echten Studierendenvertreter*innen an der Basis sind – im Gegensatz zu den oft parteipolitisch agierenden Fraktionen anderer Gruppen.
Auch wenn es den Begriff „Fachschaft“ im rechtlichen Sinne heute so nicht mehr gibt, leben wir den Gedanken weiter: Für uns zählen alle, die direkt vor Ort an den Instituten und Fakultäten Vertretungsarbeit leisten – egal ob in einer offiziellen ÖH-Funktion oder durch ehrenamtliches Engagement.
Wir sind überzeugt, dass lokale Hochschulgruppen dann am besten funktionieren, wenn sie organisch von den Studierenden vor Ort aufgebaut werden. So stellen wir sicher, dass die Themen angegangen werden, die an deiner Hochschule gerade wirklich brennen. Weil wir Gruppen nicht „von oben herab“ diktieren, sind wir aktuell noch nicht an allen Hochschulen vertreten.
Du möchtest uns trotzdem unterstützen?
- Wähle uns auf der Bundesvertretungsebene (BV)
- Werde aktiv und trete der FLÖ-Bundesgruppe bei
- Gründe mit Gleichgesinnten eine eigene, unabhängige Hochschulgruppe – wir unterstützen dich dabei!
