FLÖ: Neustart für Hochschulen dringend notwendig!

Neuer Wissenschaftsminister Töchterle darf Probleme an den Universitäten nicht vergessen. Zugangsbeschränkungen sind kein Finanzierungsmodell!

„Karlheinz Töchterle darf nach seinem Abgang von der Universität Innsbruck in die Bundesregierung, die untragbaren Zustände an den Universitäten nicht vergessen. Wir erwarten uns einen offenen Zugang für die Anliegen der Studierenden und mehr Kommunikation mit den Universitäten“, so Martin Schott, Bundesspitzenkandidat der Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ).

Nach dem völlig überhasteten Gesetzesentwurf rund um die neue Studieneingangsphase mit Knockout Prüfungen muss Töchterle mehr mit den Hochschulen reden. Als Rektor kennt er das System Universität. Die FLÖ freuen sich auf ehrliche, offene Gespräche mit allen Beteiligten über die Zukunft der Hochschulbildung.

„Wir hoffen, dass Töchterle nicht gleich in den ÖVP Chor nach Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren einstimmt. Wir brauchen eine adäquate Finanzierung der Hochschulen – aus öffentlicher Hand. Ausgrenzung von Menschen von Hochschulen ist kein Finanzierungsmodell“, so Beate Treml, Bundessprecherin der FLÖ.

Die Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs wünschen dem neuen Minister für Wissenschaft und Forschung in seinem Amt alles Gute. Die FLÖ werden weiterhin ein konstruktiver aber kritischer Gesprächspartner um die Zukunft der Hochschulen in Österreich sein.

Rückfragehinweis:
Kilian Stark
Pressesprecher FLÖ
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