FLÖ: Studiengebühren ade?

Die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs (FLÖ) begrü­ßen die For­de­rung der Uni­ver­si­tä­ten­kon­fe­renz (uni­ko) nach einer Total­ab­schaf­fung der Studiengebühren.

In der heu­ti­gen OTS Aus­sen­dung der Uni­ver­si­tä­ten­kon­fe­renz (uni­ko) for­dern die Rek­to­rin und die Rek­to­ren der öster­rei­chi­schen Uni­ver­si­tä­ten eine „Total­ab­schaf­fung“ der Stu­di­en­ge­büh­ren: „Dies ist ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung“, zeigt sich Gre­gor Joham (Vor­sit­zen­der des Bil­dungs­po­li­ti­schen Aus­schus­ses der Bundesvertretung
der ÖH) hocherfreut.

Die Total­ab­schaf­fung der Stu­di­en­ge­büh­ren ist eine lang­jäh­ri­ge For­de­rung der Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs, und es ist sehr erfreu­lich, dass auch die Rek­to­ren erkannt haben, dass der Ver­wal­tungs­auf­wand für die Kon­trol­le der Aus­nah­me­tat­be­stän­de in kei­ner Rela­ti­on zu den Ein­nah­men steht.

Die Stu­di­en­ge­büh­ren, sind weder sozi­al gerecht, noch ein geeig­ne­tes Mit­tel um die Bud­get­nö­te der Uni­ver­si­tä­ten zu mil­dern, denn seit der Ein­füh­rung der Stu­di­en­ge­büh­ren wur­den ein­fach die Staats­mit­tel um die ent­spre­chen­den Sum­men gekürzt“, so Mar­kus Hau­ser, Pres­se­spre­cher der Unab­hän­gi­gen Fachschaftslisten.

Die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs unter­stüt­zen auch die For­de­rung der uni­ko, wonach die Beschlüs­se auf Erhö­hung der Aus­ga­ben im Ter­tiä­ren Bil­dungs­be­reich auf 2% des BIP ange­ho­ben wer­den müs­sen. Bil­dung muss in Öster­reich wie­der mehr Wert wer­den, denn nur wenn wir heu­te in gut Aus­ge­bil­de­te Aka­de­mi­ke­rIn­nen inves­tie­ren, wer­den wir auch in Zukunft den Wirt­schafts­stand­ort Öster­reich erhal­ten können.