FLÖ: Richtigstellung zum „Presse“-Artikel: Kein Stillhalteabkommen mit Ministerium

Die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs (FLÖ) stel­len klar, dass es wäh­rend der Exe­ku­tiv­be­tei­li­gung der FLÖ kein Still­hal­te­ab­kom­men gege­ben hat.

In der heu­ti­gen Aus­ga­be der Tages­zei­tung „Die Pres­se“ wur­de berich­tet, dass es zwi­schen der Öster­rei­chi­schen Hoch­schü­le­rIn­nen­schaft (ÖH) und dem Bundesministerium
für Wis­sen­schaft und For­schung (BMWF) ein Still­hal­te­ab­kom­men über die Ein­füh­rung von E-Voting gege­ben hätte.
„Dies ist falsch: In der Zeit in der die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten an der Exe­ku­ti­ve in der ÖH betei­ligt waren, gab es defi­ni­tiv kein der­ar­ti­ges Abkom­men“, stellt Hart­wig Brandl ehe­ma­li­ger Vor­sit­zen­der der ÖH Bun­des­ver­tre­tung fest.

Ob das Minis­te­ri­um mit der neu­en Exe­ku­ti­ve der Bun­des­ver­tre­tung ein der­ar­ti­ges Abkom­men geschlos­sen hat, lässt sich natür­lich nicht mit Sicher­heit sagen, jedoch wur­de auch seit Amts­be­ginn der neu­en Exe­ku­ti­ve ein ein­stim­mi­ger Beschluss gegen E-Voting gefasst“, so Flo­ri­an Ort­ner Spre­cher der Vor­sit­zen­den­kon­fe­renz der Universitätsvertretungen.

Wei­ters beto­nen die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs, dass sie sicher­lich nicht nach der Pfei­fe einer poli­ti­schen Par­tei tan­zen. „Wir sind unab­hän­gig und ver­tre­ten aus­schließ­lich die Inter­es­sen der Stu­die­ren­den, nicht die einer oder meh­re­rer Par­tei­en“, so Mar­kus Hau­ser, Pres­se­spre­cher der FLÖ.

E-Voting ist sowohl in tech­ni­scher als auch in ver­fas­sungs­recht­li­cher Hin­sicht sehr bedenk­lich. Aus die­sem Grund leh­nen die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten E-Voting strikt ab.