FLÖ: Für parteipolitische Instrumentalisierung der ÖH nicht zu haben

Die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs (FLÖ) blei­ben ihren Grund­wer­ten treu.

Vor knapp einem Jahr ver­ein­bar­ten die FLÖ mit dem Ver­band Sozia­lis­ti­scher Stu­den­tIn­nen (VSStÖ) und den Grü­nen & Alter­na­ti­ven Stu­den­tIn­nen (Gras), für zwei Jah­re eine gemein­sa­me ÖH-Exe­ku­ti­ve zu bil­den. Einer der lei­ten­den Grund­sät­ze, der von der FLÖ dabei ein­ge­bracht wur­de, war die Unab­hän­gig­keit von poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ge­rIn­nen und Parteien.

Lei­der wur­de in den ver­gan­ge­nen Wochen – nicht zuletzt auch im Zusam­men­hang mit der wich­ti­gen Dis­kus­si­on rund um das Uni­ver­si­täts­ge­setz – bei unse­ren Koali­ti­ons­part­ne­rIn­nen die­se Unab­hän­gig­keit zuneh­mend auf­ge­ge­ben; wohl auch ange­sichts des Drucks vor allem der ‚Mut­ter­par­tei’ des VSStÖ.“ erklärt Hart­wig Brandl, Vor­sit­zen­der der ÖH-Bundesvertretung,

Die FLÖ hat klar­ge­macht, dass sie sich auch im der­zei­ti­gen Wir­bel um die öster­rei­chi­sche Bun­des­re­gie­rung nicht par­tei­po­li­tisch ver­ein­nah­men las­sen wird – was anschei­nend den VSStÖ oder des­sen „Mut­ter­par­tei“ dazu bewegt hat, die Koali­ti­on mit den Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten aufzukündigen.

Brandl ver­steht vor die­sem Hin­ter­grund auch die mas­si­ven Ver­trau­ens­brü­che der letz­ten Wochen bes­ser: „Offen­bar wur­den hier bewusst Kon­flik­te geschaf­fen, um die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten aus der Koali­ti­on zu mob­ben“, berich­tet Brandl weiter.

Die Unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs wer­den jedoch gera­de jetzt, wo wich­ti­ge Wei­chen für die öster­rei­chi­sche Bil­dungs­po­li­tik zu stel­len sind, eine hand­lungs­fä­hi­ge ÖH garantieren.

Wir ste­hen für ver­ant­wor­tungs­vol­le und effek­ti­ve Ver­tre­tungs­ar­beit im Sin­ne der Stu­die­ren­den, unab­hän­gig von Ideo­lo­gi­en und Befind­lich­kei­ten poli­ti­scher Parteien.