Beschränkt statt Zukunftsorientiert

Die Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ) zeigen sich enttäuscht, dass Bildungsminister Hahn entgegen einiger Aussagen von ihm den rückschrittlichen Weg gewählt hat und die Zugangsbeschrän-kungen in unveränderter Form weiterführen will.

Nachdem heute bekannt wurde, dass Bundesminister Hahn die Zugangsbeschränkungen in acht Studienrichtungen an Österreichs Universitäten unverändert weiterführen will, fragen sich die Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs, ob alle Studien zur Hochschulentwicklung, die in der letzten Zeit bekannt wurden, im Ministerium ungehört geblieben sind.

„Anscheinend wird die Realität durch die Österreichische Politik verkannt, denn nicht Zugangsbeschränkungen, sondern mehr Geld für unsere Unis, wie jüngst eine OECD Studie nahe legte, ist erforderlich“, so ÖH-Vorsitzender Hartwig Brandl.

Anstatt sich ernsthaft um eine bilaterale Lösung mit Deutschland zu kümmern, verlängert Minister Hahn auf Wunsch der Rektorate einfach ein schlechtes Provisorium, stellt Katharina Fallmann, Bildungspolitische Sprecherin der FLÖ, klar.

Die Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs fordern Bundesminister Hahn auf, endlich Lösungen zu suchen und nicht den einfachen Weg zu gehen und zukünftige Studierende von den Universitäten auszusperren.