RektorInnenkonferenz behindert Wirtschaftswachstum

Die unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs (FLÖ) wun­dern sich über die rea­li­täts­frem­de For­de­rung von Rek­tor Badelt nach einer Beschrän­kung des Mas­ter-Zugan­ges an den Universitäten.

Fast genau so oft wie die For­de­rung der Rek­to­rIn­nen­kon­fe­renz nach Zugangs­be­schrän­kun­gen an den öster­rei­chi­schen Uni­ver­si­tä­ten, hört man von der Wirt­schafts­kam­mer und der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung die mehr als ein­dring­li­che War­nung, dass für die öster­rei­chi­sche Wirt­schaft zu wenig hoch­qua­li­fi­zier­te Arbeits­kräf­te ver­füg­bar sind. Aus die­sem Grund stellt sich für die unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs die Fra­ge nach den Beweg­grün­den für eine sol­che For­de­rung der Rek­to­rIn­nen­kon­fe­renz. „Offen­bar zäh­len für die öster­rei­chi­schen Rek­to­rIn­nen kurz­fris­ti­ge Bud­ge­t­ar­gu­men­te mehr als die Absi­che­rung und Wei­ter­ent­wick­lung des öster­rei­chi­schen Wirt­schafts­stand­or­tes“, bemerkt Hart­wig Brandl, FLÖ-Bun­des­spre­cher. „Nun ist die öster­rei­chi­sche Bun­des­re­gie­rung gefor­dert, die Finan­zie­rung der österreichischen
Uni­ver­si­tä­ten abzu­si­chern“, stellt Dani­el Gun­zer, Vor­sit­zen­der der ÖH an der Uni Kla­gen­furt fest.

Die unab­hän­gi­gen Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs for­dern die Rek­to­rIn­nen­kon­fe­renz auf, nicht län­ger die Augen vor der Wirk­lich­keit zu ver­schlie­ßen und alle Vor­schlä­ge zu unter­las­sen, die ein­deu­tig dem Bolo­gna-Gedan­ken wider­spre­chen. „Es kann kei­ne Lösung sein, dass nur jene Stu­die­ren­den, die an der glei­chen Uni­ver­si­tät einen Bache­lor abge­schlos­sen haben, auch ein Mas­ter­stu­di­um an die­ser Uni­ver­si­tät absol­vie­ren kön­nen“, schließt Hart­wig Brandl.