FLÖ rufen zur Teilnahme an der Protestkundgebung am 9. Dezember auf

Ergeb­nis­se des Wis­sen­schafts­aus­schus­ses sind unzu­rei­chend

Die Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs (FLÖ) rufen in einer Aus­sen­dung heu­te Frei­tag alle Stu­die­ren­den auf, unter dem Mot­to „Fel­er­täu­fel – Bei der HSG-Reform leuft was valsch“, an der Pro­test­kund­ge­bung der Öster­rei­chi­schen Hoch­schü­le­rIn­nen­schaft (ÖH) am 9. Dezem­ber 2004 teil­zu­neh­men.

Die FLÖ kri­ti­sier­ten bereits in der Ver­gan­gen­heit sowohl Vor­ge­hens­wei­se als auch Inhal­te des umstrit­te­nen Initia­tiv­an­tra­ges. „Nach­dem sich im gest­ri­gen Wis­sen­schafts­aus­schuss nur Klei­nig­kei­ten ver­än­dert haben, und zen­tra­le FLÖ-For­de­run­gen wie die nach einer insti­tu­tio­nel­len Ein­bin­dung der Vor­sit­zen­den aller loka­len Hoch­schü­le­rIn­nen­schaf­ten in die Bun­des­ver­tre­tung nicht erfüllt wer­den, bleibt die FLÖ bei ihrem Nein zum Ent­wurf und for­dert die Stu­die­ren­den auf, an der Pro­test­kund­ge­bung am 9. Dezem­ber teil­zu­neh­men,“ so Andre­as Zahal­ka der Bun­des­spre­cher der FLÖ.

Zahal­ka kri­ti­siert dar­über hin­aus die Aus­wahl der Exper­tIn­nen für den Wis­sen­schafts­aus­schuss: „Es wur­den bezeich­nen­der­wei­se nur den Par­la­ments­par­tei­en ÖVP, SPÖ, FPÖ und GRÜNE nahe ste­hen­de Stu­die­ren­den­ver­tre­te­rIn­nen von AG, VSSTÖ, RFS und GRAS als Exper­tIn­nen ein­ge­la­den. Es ist in mei­nen Augen völ­lig unver­ständ­lich, dass man von Stär­kung der Uni­ver­si­täts­ver­tre­tung spricht und gleich­zei­tig kei­nen ein­zi­gen Vor­sit­zen­den eben die­ser Uni­ver­si­täts­ver­tre­tun­gen als Exper­ten lädt! Statt­des­sen wur­den von den par­tei­na­hen Exper­ten die hin­läng­lich bekann­ten Stand­punk­te wie­der­holt, wäh­rend wich­ti­ge Fra­gen abseits von Par­tei­po­le­mik völ­lig uner­wähnt blie­ben.”

Der Bun­des­spre­cher der FLÖ schließt mit einem Wunsch: „Ich hof­fe, dass vie­le Stu­die­ren­de am 9. Dezem­ber ihren Unmut kund­tun und an der Pro­test­kund­ge­bung teil­neh­men wer­den. Wir rufen dazu mit fol­gen­den For­de­run­gen auf:

Für eine par­tei­un­ab­hän­gi­ge ÖH statt par­tei­po­li­ti­schen Umfär­be­ak­tio­nen!
Für eine ech­te Stär­kung der Uni­ver­tre­tun­gen!
Kein Aus­hun­gern des Bil­dungs­sys­tems!“

Rück­fra­gen: Andre­as Zahal­ka (Bun­des­spre­cher), zahi@​fsmat.​at