Broukal hat sich als SPÖ-Wissenschaftssprecher disqualifiziert!

Fach­schaft­lis­ten orten Wäh­le­rIn­nen­be­trug

Für die Fach­schafts­lis­ten Öster­reichs (FLÖ) steht fest, dass Josef Brou­kal sich mit sei­nem heu­ti­gen Aus­ritt zum The­ma Stu­di­en­ge­büh­ren als Wis­sen­schafts­spre­cher der SPÖ dis­qua­li­fi­ziert hat und des­halb rasches­t­mög­lich von die­ser Posi­ti­on zurück­tre­ten soll.

Es gibt nur zwei Mög­lich­kei­ten: Ent­we­der war Brou­kals Vor­stoß zur Bei­be­hal­tung der Stu­di­en­ge­büh­ren ein Ver­suchs­bal­lon, um zu tes­ten, wie die Öffent­lich­keit den Bruch die­ses Wahl­ver­spre­chens auf­neh­men wür­de, oder er gab tat­säch­lich sei­ne Über­zeu­gun­gen wie­der. Im ers­ten Fall wäre dies übels­ter poli­ti­scher Oppor­tu­nis­mus, im letz­te­ren ein trau­ri­ger Beleg, wie wenig Brou­kal trotz sei­ner lang­jäh­ri­gen Tätig­keit von der sozia­len Lage der Stu­die­ren­den begrif­fen hat”, kon­sta­tiert Phil­ipp Funo­vits.

Bei­de Vari­an­ten machen ihn als bil­dungs­po­li­ti­sches Aus­hän­ge­schild der SPÖ untrag­bar, des­we­gen for­dern wir sei­nen umge­hen­den Rück­zug aus der Bil­dungs­po­li­tik”, so Funo­vits wei­ter.

Wir wer­den den Ver­dacht nicht los, dass die SPÖ mit Brou­kals untaug­li­chem Kre­dit­mo­dell und Niessls hek­ti­schem Zurück­ru­dern Vor­be­rei­tun­gen für eine Kehrt­wen­de in Sachen Stu­di­en­ge­büh­ren trifft”, erklärt Anna Koll, und meint wei­ter: „Die SPÖ und ihre Vor­feld­or­ga­ni­sa­ti­on VSSTÖ haben mit der Abschaf­fung der Stu­di­en­ge­büh­ren bei Stu­die­ren­den und deren Ange­hö­ri­gen laut­stark Stim­men­fang betrie­ben”.

Wir wer­den sehen, ob es sich dabei um orga­ni­sier­ten Betrug an den Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern gehan­delt hat, und im Fall des Fal­les geeig­ne­te Aktio­nen star­ten, um uns dage­gen zu weh­ren”, so Koll abschlie­ßend.

Rück­fra­ge­hin­weis:
Phil­ipp Funo­vits, Man­da­tar der Bun­des­ver­tre­tung der ÖH, philipp.​funovits@​uni-​graz.​at